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Der Garten im Sommer

Wir haben ein paar wichtige Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie auch im Sommer Freude an Ihrem Garten haben:
 
Gemüsebeet hacken
Im Sommer sollten Sie Ihr Gemüsebeet regelmäßig hacken. Dies bekämpft nicht nur Unkraut, sondern schützt den Beet-Boden auch vor dem Austrocknen. Mit der Hacke stören Sie die Kapillare der obersten Bodenschicht, was die Verdunstung reduziert. Unser Tipp: Hacken Sie am besten nach einem Regenschauer.
 
Nicht vergessen! Richtig gießen
Gerade im Sommer benötigt der Garten regelmäßig Wasser. Oft reicht die Regemenge nicht aus, da das Wasser bei der Hitze auch schnell wieder verdunstet. Wir empfehlen: Blumen und Rasen nicht jeden Tag gießen, dafür aber lieber einmal richtig. Denn nur so können die Pflanzen tiefreichende Wurzeln bilden und werden resistenter gegen Trockenheit.
Wässern Sie Ihre Beete immer mit einer Gießkanne oder einem Schlauch. Ein Rasensprenger würde bei einigen Pflanzen den Pilzbefall fördern.
Die beste Zeit zum Gießen in am frühen Morgen.
 
Hecke schneiden
Jetzt ist Hecke schneiden angesagt. Vor allem Thujahecken vertragen den Schnitt im Spätsommer besonders gut. Bitte beachten Sie hierbei aber das Bundesnaturschutzgesetz! In der Zeit vom 01. März bis 30. September ist es verboten Hecken radikal zu kürzen, um die Brutplätze der Vögel zu schützen.
 
Herbstblüher jetzt einpflanzen
Im Juli und August werden Blumenzwiebeln, die im kommenden Herbst blühen sollen, eingepflanzt. Manchmal blühen sie noch im gleichen Jahr. Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) können jetzt noch gepflanzt werden. Aber auch Herbstkrokusse (Crocus) und Madonenlilien (Lilium Candidum) können jetzt noch ihren Weg in den Boden finden.
 
Stauden teilen
 
Im August können fast alle Frühlings- und Sommerstauden geteilt werden, die etwas in die Jahre gekommen sind. Die Teilung ist für die Stauden wie eine Verjüngungskur, denn alte Stauden bilden meistens nur noch wenige Blüten. Die Stauden einfach mit einer Grabegabel vorsichtig aus der Erde nehmen, um möglichst wenig von den Wurzeln zu verletzten. Aber Achtung, nicht alle Stauden möchten geteilt werden: Zum Beispiel die Pfingsrose (Paeonia), der Stauden-Mohn (Papaver orientale) oder die Akeleien (Aquilegia).

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